Mitarbeiter des Monats

April 2015 – Jean Pierre Bola

Der Beste im April– Jean Pierre Bola
Erste Gratulanten für MdM Jean Pierre Bola in Duisburg:
adhoc-Disponentin Manuela Stolberg und NL-Leiterin Sabrina Cuccu freuen sich.

„Alles ist gut gegangen“

Freut sich der 48-jährige Jean Pierre Bola noch heute über sein Bewerbungsgespräch als Staplerfahrer bei adhoc in Duisburg. Das war im November 2013 – in Deutschland ist er seit über 26 Jahren. Und blickt auf ein sehr bewegtes Leben zurück: „Alle Firmen, bei denen ich in der Zeit hier gearbeitet habe, gibt es heute leider nicht mehr“, bedauert Bola. „Die sind pleite oder wurden verlegt. Schade, denn ich habe viele Jahre dort gearbeitet!“ Immerhin, es beweist die Zuverlässigkeit des Kongolesen, der 1989 als junger BWL-Student vor dem gefürchteten Mobutu-Regime flüchten musste. „Viele meiner Freunde in der Studentenbewegung sind damals von der Regierung ermordet worden, deshalb sind wir nach Europa geflohen.“ Später macht er noch eine Maler-Lackierer-Ausbildung und den Staplerschein.  Die Beschäftigung hier bei adhoc ist seine erste bei einem Personaldienstleister.  „Ich würde so ziemlich alles machen“, sagt Jean Pierre Bola: „Hauptsache Job, denn ohne Arbeit kannst du nicht leben“, beschreibt er seine Grundeinstellung, die ihn letztlich zum Mitarbeiter des Monats und damit unglaublich stolz macht. Familienvater und „grand-père“ (Großvater) Bola freut sich über jeden Einsatz – auch bei finanziellen Einbußen: „Packen, kommissionieren, Pakete stapeln. Doch am liebsten bin ich auf dem Stapler.“ Ein Fahrrad, das ihm von der Duisburger adhoc-Disponentin geschenkt wird, hilft dem Hobby-Rennläufer immerhin, das knappe Fahrkosten-Budget besser zu verwalten.

 Traumberuf abgehakt

Bola arbeitet sogar, wenn er Freischicht hat. Zuverlässig, korrekt, wie sein Umgang mit Geld. Und mit Geld kann der ehemalige BWL-Student Jean Pierre Bola gut umgehen, sehr gut sogar: „Ja, mein Traumberuf lag irgendwo in der Finanzwelt. Doch die Zeit ist schon lange vorbei!“
Was den immer sehr höflichen Mann nicht daran hindert, weiter Zukunfts-Pläne zu schmieden: „Eine Plantage daheim im Kongo zu bewirtschaften, könnte ich mir gut vorstellen. Oder eine Fischzucht.“ Doch eine Rückkehr kommt für ihn wegen des dort fragwürdigen Wahlrechtes derzeit nicht in Frage: „Es gibt immer wieder politische Unruhen und Gewalt in meiner Heimat!“