Mitarbeiter des Monats

April 2016 – Vedat Yilmaz

 

Stolz auf Auszeichnung – Kommissionierer Vedat Yilmaz
adhoc-Disponentin Andrea Liehr aus Neuss freut sich mit ihm.

„Voll konzentriert arbeiten. Quatschen mag ich nicht!“

So beschreibt der 52-jährige adhoc-Mitarbeiter Vedat Yilmaz eine seiner beruflichen Stärken. „Denn wer viel redet, macht viele Fehler“, ist er überzeugt. Dazu ist ihm wichtig, mit den Kollegen klarzukommen und auch bei anfallender Mehrarbeit nicht `Nein` zu sagen!  Manche loben Vedat Yilmaz heute sogar damit, dass er `Unauffällig gut` sei!

Insgesamt beste Qualitäten, die dem in Neuss lebenden Familienvater durchweg langfristige Arbeitsverhältnisse und letztlich auch den Titel „Mitarbeiters des Monats“ beschert haben.

Sein 1982 bereits mit 18 Jahren erworbener Staplerschein tut ein Übriges. Nach der Schule jobbt er einige Jahre bei einer Großmarktkette, sucht sich dann neue Aufgaben, was nicht leicht war: „Meinen Staplerschein wollte ich sogar schon wegwerfen. Meine Frau hat mich aber davon abgehalten!“

Eine weise Entscheidung, denn die nächsten 25 Jahre werfen ihre Schatten voraus: „Am 8.8.1988, um 8.00 Uhr habe ich dann bei einer neuen Firma im Versand angefangen.
Laden, entladen, Kommissionieren; ich hab´ alles gemacht“, resümiert Yilmaz lächelnd. Doch eigentlich habe er eine Fußballer-Karriere angestrebt. Sein Traumberuf, wie er sagt.

Abfindung und viel Zeit

Den Traumberuf betreibt er heute nur noch als Sonntags-Hobby und auch seine „nächsten 25 Jahre“ sind sozusagen „abgelaufen“.

Er, der vor allem beruflich niemals Zeit verschwenden will, hat plötzlich sehr viel davon: „Die Firma hat damals nicht wirklich Pleite gemacht, aber mit mir zusammen rund 200 Leute entlassen.

Wir haben zwar eine Abfindung bekommen, doch der Job war weg! Ein halbes Jahr lang war ich arbeitslos“, bilanziert Vedat Yilmaz. Und wieder hilft ihm sein treuer Begleiter, der Staplerschein.

Auf seine Bewerbung bei der Arbeitsagentur meldet sich die Fa. „adhoc“, die einen Staplerfahrer sucht. Und seit Juni 2014 verdient er sein Geld nun hier, ist bei einem großen Kunden eingesetzt. „Praktisch vor meiner Haustür, ich könnte zu Fuß herkommen“, freut sich der 52-jährige Kommissionierer, der vor allem seine Familie glücklich machen will. Dafür ist er täglich pünktlich, täglich voll konzentriert.

Quatschen – mag er nicht.