Mitarbeiter des Monats

August – Andreas Rohde

Hinterher staunen sie alle

((BU)): Bestens gelaunt. MdM Andreas Rohde bekommt Urkunde und Blumen aus der Hand der Disponentin Andrea Liehr.

Hinterher staunen sie alle

Andreas Rohde – der Mann mit Biss

Wenn Einer etwas will, dann er – der Hagener Andreas Rohde, 35 Jahre jung. Trotz eines vermeintlich kleinen „Problems“: „Das ist es für jeden Anderen, für mich überhaupt nicht!“, sagt Andreas Rohde selbst zu seinem linken Arm, der von der Natur nicht ganz ausgebildet wurde. „Die Leute staunen hinterher alle nur und fragen sich, wie ich mit dem rechten Arm das mache, wofür die beide brauchen!“, fügt der 35-Jährige hinzu. Seit Februar 2016 greift er für „adhoc“ ins Lenkrad eines Staplers. Den Schein hat er seinerzeit bei Thyssen gemacht: „Und als ich da ankam, haben alle nur komisch geguckt“, schüttelt Rohde den Kopf.  „Aber, nachdem ich fertig war, hieß es nur: Wahnsinn!“  Von einem technischen Beruf habe er übrigens schon immer geträumt, erinnert er sich.  Fast hätte Andreas Rohde den Traum auch leben können. Damals, als er eine KFZ-Mechaniker-Ausbildung begonnen hatte: „Doch eines Tages schließe ich den Laden auf und mein Chef ist nicht da – später erfahre ich dann, dass er zu Hause auf der Couch gestorben ist.“ Seine Lehre ist damit vorbei. „Ja, leider. Ich konnte dann zwar woanders anfangen, aber meine Lehre hab´„ich Idiot“ leider nicht weitergemacht!“ Andreas Rohde jobbt hier und da – meist von merkwürdigen Blicken verfolgt, am Ende aber bestaunt. Selbst sein jetziger Chef im adhoc-Kundenbetrieb fragt ihn: „Wie machst du das?“ Er macht es eben – mit rechts!

Nicht nur, dass Dirk Lösche hier seine Stärke, eben seine Flexibilität voll ausspielen kann; die Position ist wie für ihn gemacht: „Ehrlich, ich habe hier also echt eine Bombenstelle. Zu Beginn habe ich mich zwar etwas an die Personaldienstleistung gewöhnen müssen, aber aufgenommen worden bin ich in der Kunden-Firma wie ein „eigener Mann“. Um mich herum sind lauter tolle Kollegen und das ist das Wichtigste für mich. Die Arbeit kann schon mal schwer sein, aber insgesamt muss es Spaß machen!“

Stärken im Vordergrund

Mit demselben Biss, mit dem er seinen Job ausübt, entwickelt er auch seine Stärken weiter: „Der Beruf steht bei mir klar im Vordergrund“, betont der 35-Jährige. „Meist bin ich der Erste im Betrieb und gehe nach vielen Stunden oft als Letzter raus. Aber das wichtigste im Job ist mir eigentlich, mit meinen Kollegen bestens klar zu kommen. Kommunikation ist dabei alles“, ist sich Andreas Rohde sicher. Und so wundert es nicht, dass man ausschließlich Lob über ihn hört – „Freundlich, Umgänglich, Zuverlässig“, so der Tenor. Bleibt da noch Zeit für Freizeit ?:  „Na ja, vorhanden“, lächelt Andreas Rohde und erzählt von durchaus geselligen Stunden, die er mit Freunden und Kollegen auf „seinem“ Campingplatz verbringt. Und einen Wunsch pflegt er: „Ich möchte Normalität“, betont Andreas Rohde: „Vor allem berufliche Normalität. Ich stelle mir schon vor, im Lauf der kommenden Jahre in einer Festanstellung zu arbeiten – wie viele Andere auch!“