Mitarbeiter des Monats

Dezember 2016 – Muharrem Karanfil

Bester Mann im Dezember.
M. Karanfil (li) – beglückwünscht von adhoc-Disponent Felix Schwalm (Hagen)

Ein schönes Gefühl

Um die Liste seiner Arbeitseinsätze zu lesen, muss man schon einiges an Zeit mitbringen. Der Hagener Muharrem Karanfil ist extrem flexibel und stellt jedes Mal seine ausgeprägten Qualitäten wie Teamgeist und Motivation unter Beweis.
Der 28-Jährige hat bereits Federn produziert, Autositze gefertigt und Wäsche gewaschen. Genauso gut stellt er aber auch Schmiedeteile her oder – geht zum Theater: „Mann, war das supergeil“, berichtet ein euphorisch dreinschauender Muharrem.
„Die Aufgabe beim Theater war mein bester Job überhaupt“, freut sich der junge Mann, der erst seit Mai 2016 in adhoc-Diensten steht. „Wir haben da Bühnenbilder auf- und abgebaut. Ein echt harter Job, aber tolle Kollegen und ein super Teamgeist, wirklich große Klasse!“ Vielleicht sein persönliches Meisterstück, die bisherige Spitze vieler Herausforderungen, die er im Leben angenommen hat. Denn Muharrem Karanfil hat geputzt, ist Stapler gefahren und auch mal ohne Job gewesen: „Ja, und dann kommen die Mauern zu Hause jeden Tag ein Stück näher“, erinnert sich der gelernte Tischler. Als solcher hat er seinerzeit jede Menge Bewerbungen geschrieben; ohne Erfolg: „Die Leute kaufen heute lieber in Baumärkten oder schwedischen Möbelhäusern als bei Tischlereien“, zieht er Bilanz. Seiner Motivation schadet das in keiner Weise.

Mache es für die Familie

„Egal, was ich tue“, so der werdende Vater, „egal, wo ich bin oder welcher Job mich erwartet – ich denke dabei immer an meine Frau beziehungsweise meine Familie, meine Mutter. Das gibt mir die Motivation, zu arbeiten und Geld zu verdienen. Nur von Luft kann ich und können wir nicht leben!“ Und jetzt sogar Mitarbeiter des Monats zu sein, die Blumen samt Urkunde in den Händen zu halten, bestätige seine Einstellung: „Es gibt mir ein sehr schönes Gefühl. Ich konnte es erst ja gar nicht glauben – ausgerechnet ich bekomme so eine Ehrung?!“ Fragt man den 28-Jährigen nach seinen Zielen für die nächsten Jahre, wird schnell klar, wo er seine Stärken gern einbringen würde. Er ist beseelt von dem Gedanken an die Aufgaben, die die Kunst ihm stellen könnte: „Beim Theater zu arbeiten, das wäre toll. Ich würde sofort wieder hingehen!“
Glänzende Augen hat er jetzt schon – und ein schönes Gefühl.