Mitarbeiter des Monats

Februar 2016 – Tugrul Özkan

 

„Ich bereue nichts“ – Tugrul Özkan
Mit adhoc-Disponentin Vanessa Wojdyla

Denkt positiv!

Das Leben geht immer weiter“, bilanziert Tugrul Özkan seine bisherige Zeit im Berufsleben.
Der 32-jährige Hagener, seit Juni 2012 in adhoc-Diensten, ist ein positiv denkender Mensch. Täglich steht er in der Vergütung einer Härterei, ist verantwortlich für einen sechzig Meter langen Ofen. Tugrul Özkan macht im Kundenbetrieb einen mehr als ausgezeichneten Job. Pünktlich, fleißig, absolut zuverlässig: „Wichtig ist mir immer, nicht als „Leiharbeiter“ gesehen, sondern respektiert zu werden. Hier ist das so und deshalb bin ich sehr gerne hier!“ Dafür legt er sich voll ins Zeug, offenbart Prinzipien, die Andere oft nicht haben: „Du musst ehrlich sein. Und wenn du mal einen Fehler machst, darfst du nicht auch noch lügen. Dann werden die Probleme schnell noch größer!“
Es ist sein erste Arbeitsstelle bei einem Personaldienstleister, seit er damals seine Lehre abbrach und dann von Job zu Job zog:  „Anderthalb Jahre war ich in der Ausbildung zum Industriemechaniker – dann hab´ ich Schluss gemacht. Ich war eben jung“, lächelt der 32-Jährige. Heute merkt er, dass ihm das erworbene Wissen im jetzigen Job durchaus zu Gute kommt: „Ja, manchmal fällt mir ein – hey, das hattest du doch in der Ausbildung, das brauchst du jetzt – und ja – man hätte es doch besser zu Ende gebracht. Aber ich bereue nichts!“

Werdet Hotelmanager

Dennoch, er, der nichts bereut, hat aus heutiger Sicht für junge Menschen, die vor der Ausbildung stehen, einen sehr gut gemeinten Rat. Zumal die jüngere Generation ja auch „besser aussehe als er“:
„Na, die sind doch alle wie Models unterwegs. Deshalb, werdet doch Hotelmanager. Da ist man immer gut gekleidet, kann schöne Reisen machen. Das wär´ doch was“, meint Tugrul Özkan.
Seine eigenen Zukunftsträume hat der Hobbyfußballer weitgehend abgelegt, schaut realistisch, aber lächelnd nach vorn: „Ich hab´ zwar mal im Spaß zu meiner Frau gesagt, dass ich mit 40 aufhören will, zu arbeiten. Aber, das muss ich wohl in zehn Jahren immer noch.“ Wenigstens möchte Tugrul Özkan bis dahin Familienvater sein, mit zwei bis drei Kindern – und arbeitstechnisch möglichst festangestellt! „Das ist mein Ziel, klar. Aber vielleicht kann ich mir auch so mit meiner Frau im Lauf der Zeit ein paar Reisewünsche erfüllen. Wir unternehmen viel zusammen, sind gern an der frischen Luft. Das Leben soll ja nicht monoton ablaufen! Mal sehen, was es mir weiter bietet.“