Mitarbeiter des Monats

Februar 2017 – Jörg Zerres

 

Sie nennen ihn „Ober-Zebra“. MSV-Duisburg-Fan Jörg Zerres

adhoc-NL Sabrina Cuccu (Duisburg) mit ihrem besten Mann im Februar

Kleine Gesten motivieren

Jörg Zerres gilt als absoluter „Duisburger Jung“. Selbstverständlich ist der 54-Jährige MSV-Duisburg-Fan und hat als solcher sogar die Streifen des Trikot-Designs in seiner eigenen E-Mailadresse umgesetzt! „Ober-Zebra“ nennt er sich gern – und oft. „Beim MSV bin ich glücklich“, sagt der gelernte Bohrwerksdreher, der im Übrigen noch jede Menge Weiterbildungen absolviert hat. Den Weg zu „adhoc“ nach weit über dreißig Jahren Arbeit in verschiedenen Metall-Unternehmen hat er gewählt, weil: „Ich den Stress in meiner letzten Firma nicht mehr ausgehalten habe. Ich war am Ende ungenießbar“, berichtet Jörg Zerres. Selbst seine Freundin, mit der er seit 17 Jahren zusammen ist, habe ihn kaum noch erkannt. Sein Bruder gibt ihm dann den Rat, sich dort zu bewerben, wo er selbst schon arbeitet.

„Jetzt bin ich wieder Mensch“, sagt Zerres: „Hier sehe und spüre ich die kleinen Gesten, die einen als Arbeitnehmer freuen und motivieren! Denn wenn der Chef auch mal sagt, das hast du gut gemacht, freut einen das immer“, betont er. Seit März 2016 ist „Ober-Zebra“ Jörg Zerres nun in adhoc-Diensten – und beweist mit seinen „kleinen Gesten“ seine Zufriedenheit beim Kunden. Zeigt Offenheit, Fleiß, Überstunden – immer wieder gern: „Ich war skeptisch, was Zeitarbeit angeht. Aber es funktioniert und das hätte ich nie gedacht!“

Was nicht funktioniert hat

„Technischer Zeichner wollte ich nach der Schule werden“, erinnert sich der 54-Jährige, der jetzt im Kundenbetrieb in der Farbpigment-Produktion tätig ist, an seinen damaligen Wunschberuf. „In meine Bewerbung an den Ausbildungsbetrieb hatte ich seinerzeit geschrieben: Technischer Zeichner oder Dreher. Und da meine Probezeit-Noten für den Dreher überdurchschnittlich gut waren, ist eben kein Zeichner aus mir geworden.“  Und auch heute hängen, beruflich gesehen, noch einige Fragezeichen am Himmel des Jörg Zerres: „Na ja, eine Übernahme in einen Festvertrag würde mir schon ein paar Lasten abnehmen. Nicht zuletzt, weil ich ja seit drei Jahren auch ein Haus habe.“

Dennoch ist er glücklich im Leben – durch so manch´ kleine Geste seiner größten Liebe: „Meine Freundin hat mir zum Valentinstag ein Stück Rasen aus dem MSV-Duisburg-Stadion geschenkt!  Die haben eine neue Spielfläche und den alten Rasen stückweise verkauft – im Karton!“ Der Aufdruck „Ein Stück Tränen und Triumphe“ passt irgendwie zu Leben und Zukunft des Ober-Zebras. Sein Plan? „Ich glaube, ich sollte endlich mal heiraten!“