Mitarbeiter des Monats

Juli 2015 –  Gerald Walsh

Glückwunsch an Kanadier – Gerald Walsh
 adhoc-NL-Leiterin in Münster, Katja Niehe, freut sich mit ihrem besten Mann.

Der Liebe wegen

Er ist ein Mann mit vielen Facetten. Gerald Walsh, den alle nur Garry nennen, ist nicht nur Kanadier, sondern auch Politiker, Rettungsschwimmer und gelernter Gas-Wasser-Installateur. Das von der kanadischen Hochschule ausgestellte Ausbildungs-Diplom wird hier allerdings nicht anerkannt. Dennoch verlässt der heute 57-Jährige seine Heimat Richtung Deutschland – der Liebe wegen!
Seit 2012 ist er nun hier – und beweist seine Flexibilität. Nach Heirat, drei Monaten Deutschkurs, zwei knallharten Bau-Jobs und einem Stellenmarkt-Studium nimmt er Anfang 2015 bei „adhoc“ in Münster auf der orange-farbenen Couch Platz. „Das Gespräch dort mit dem Disponenten war sehr angenehm“, lässt Garry wissen. Seitdem arbeitet er auf Montage, kommt erst am Wochenende nach Hause. Er fühlt sich wohl hier, ist sich für nichts zu schade; ein wichtiges Kriterium in seiner Arbeitswelt, wo Teamwork ganz oben steht. Das weiß auch seine Frau: „Kollegialität, offene Kommunikation und eine gute Arbeitsatmosphäre wie hier sind entscheidend. Das Team, in dem er arbeitet, ist richtig Klasse!“ Und dennoch, der Job ist nicht sein Traumberuf, aber den Gedanken daran hat er sowieso unter kanadischer Flagge zurück gelassen. Politiker wäre er gern geworden, aber: „das hätte sich nur auf das kanadische System bezogen. Und so gut ist mein Deutsch nun nicht, als dass man solche Ambitionen hier umsetzen könnte“.

Zukunft international

Und so legt Garry Walsh Hand an bei allen Tätigkeiten, die sein jetziger Montage-Job so mit sich bringt. Seine stetige Einsatzfreude und vor allem die Qualität der Ergebnisse machen ihn letztlich zum adhoc-Mitarbeiter des Monats. Stolz auf sich kann er sein, doch noch stolzer ist er auf seinen Sohn. „Ja, der lebt in China und ist bereits „Vice-President“ einer Verbindung von englischen Schulen.“ Den Sohn vermisst er sehr, nicht so sehr dagegen wohl Kanada. Seit Jahren war er nicht mehr dort, ist aber über fast jedes nordamerikanische Baseball-Ergebnis informiert. Und er liebt, neben Fußball und Tibet-Terrier Winston, inzwischen sogar noch ein Land: „Die Niederlande. Da schmecken die Burger genauso wie in Kanada!“