Mitarbeiter des Monats

Juni 2016 – Kersten Zerres

 

Setzt Stärken um und die Arbeitsmoral hoch – Kersten Zerres
adhoc-NL-Leiterin Sabrina Cuccu und Disponent Jörg Fiefhaus freuen sich mit ihm.

Vorbild mit Bruder

Bekäme er für jedes Lob einen Brief, müsste Kersten Zerres sein Haus in Duisburg wohl schon bald erweitern. Der 54-Jährige gilt sowohl im Kundenbetrieb als auch bei „adhoc“ als Vorbild mit hoher Arbeitsmoral und bestem Motivationsvermögen!  Seine Präsenz hier ist laut Kersten Zerres eigentlich: „Na ja, Zufall. Ich war fast 30 Jahre in einem großen Werk beschäftigt. Da wurden feuerfeste Steine für Hochöfen gepresst. Ich habe die Maschinen eingerichtet, bin Stapler gefahren, war praktisch ein Allrounder. Dann haben sie den Standort geschlossen!“ Der Familienvater ist arbeitslos, bewirbt sich und findet im November 2015  zu „adhoc“.  Sogar mit „frischem“ Staplerschein: „Der, den ich bei meiner alten Firma seit 20 Jahren hatte, war nur innerbetrieblich. Und da ich jemand bin, der immer gern in Bewegung ist, hab´ ich den Schein eben neu gemacht. Hilft mir heute auf jeden Fall!“ Er, der mal Maler und Lackierer gelernt hat, ist eben flexibel; darauf legt er großen Wert. Spricht man ihn darauf an, dass er als Vorbild gilt, schaut er lieber bescheiden zur Seite: „Also, ich mach´ ja da im chemischen Kundenbetrieb eigentlich nur meine Arbeit; fülle unter anderem Weißmacher für Zahnpasta ab. Aber wer weiß, vielleicht zieh´ ich die anderen ja mit meinem Ehrgeiz mit. Denn wenn die Jobs getan sind, bin ich keiner, der danach nur rumsitzt!“

Gern mit Nachfrage

Stattdessen schaut er sich um, checkt die Lage: „Oder ich frage nach, wo noch was zu tun ist“,  beschreibt Kersten Zerres das, was Andere durchaus „Arbeitsmoral“ nennen! „Ich möchte eigentlich nur mein Ziel erreichen. Vielleicht ist das der Punkt, an dem meine Kollegen am Arbeitsplatz dann schon mitziehen. Sagen muss ich nicht viel!“ Er jedenfalls sei „strebsam“, meint der 54-Jährige, auf seine Stärken angesprochen – wobei er jedoch auch schnell auf seine Schwächen stößt: „Hmm, das `Nein-Sagen´ fällt mir echt schwer! Also, wenn die Firma anruft, bin ich eigentlich immer bereit für eine zusätzliche Schicht; ganz selten, dass es mal nicht geht bei mir!“  Und, so werde er wohl weitermachen, auch in weiterer Zukunft. Immerhin gelte es, die Familie und das gerade gekaufte Haus zu unterhalten.

„Optimal wäre es natürlich, wenn ich fest übernommen würde“, beschreibt der Vater von zwei Söhnen sein Wunschziel in der Firma, in der er so gern arbeitet. So gern, dass er im März 2016 sogar seinen Bruder mit ins Boot geholt hat: „Der ist zwar in einer ganz anderen Abteilung als Anlagenführer tätig, fühlt sich aber genauso wohl wie ich hier!“