Mitarbeiter des Monats

Mai 2016 – Theo Reiners

 

 Mit Fingerspitzengefühl – Theo Reiners
Kann sich durchsetzen: Polierer Theo Reiners (39) aus Bad Berleburg –
beglückwünscht von adhoc – Hagener Disponentin Heyca Kaschuba

Respekt für Theo Reiners

Eine Bewerbung, ein Vorstellungsgespräch und schon war die Sache vor einem Jahr geritzt. Theo Reiners ist adhoc-Mitarbeiter –  seit März 2015 als Polierer und nach ca. 17 Jahren Landschaftsgärtnerei im Ruhrgebiet. „Nun, ich bin aus familiären Gründen nach Bad Berleburg gezogen““ sagt der 39-Jährige, noch ganz ungläubig darüber, jetzt Mitarbeiter des Monats zu sein. „Eigentlich wollte ich ja wie mein Vater Bergmann werden. Aber keine Chance: `du bist zu klein`, hieß es immer!“ Ein Satz, den Theo Reiners noch oft hört, denn er ist kleinwüchsig: „Klar, das war für mich im Job zwar oft schwierig, doch mein Vater hat immer gesagt, dass die Arbeit nicht in der Luft hängt.“

Er wird Landschaftsgärtner, was ihm sehr entgegen kommt: „weil ich generell gerne mit viel Fingerspitzengefühl arbeite und das muss man dabei“, resümiert Theo Reiners. „Doch das nützt dir alles nichts, wenn du 3 bis 4 Monate im Jahr witterungsbedingt arbeitslos bist!“

Das ist nun vorbei. Theo Reiners schwingt sich morgens auf seinen Roller, fährt zur Arbeit im adhoc-Kundenbetrieb und poliert Zierleisten auf Hochglanz – mit viel Fingerspitzengefühl:

„Der Anspruch an mich ist hoch, Beulen und Kratzer dürfen selbstverständlich nicht vorkommen“, beschreibt der 39-Jährige seine Aufgabe.

Auf gleicher Höhe

Was er macht, gefällt ihm sehr. Nicht zuletzt auch, weil sein Umfeld stimmt, wie er berichtet: „Die Kollegen sind so Klasse hier; die sagen immer `du musst bei uns bleiben!“ Nicht nur dass; es werden ihm gern auch Wege geebnet und Höhen angeglichen: „Da, wo ich arbeite, hat man mir ein Podest hingestellt und an der Stempeluhr sogar eine extra beschaffte Leiter an die Wand geschraubt. Damit sie mir keiner wegnimmt“, beschreibt Theo Reiners freudig lächelnd und dankbar sein Umfeld.

Doch er weiß auch, sich Respekt zu verschaffen, gilt im Betrieb als „Durchbeißer“: Na ja, man hatte mir mal anvertraut, einem Kollegen zu zeigen, wie bestimmte Arbeiten ablaufen. Ich jedenfalls habe meinen Job ernst genommen, er mich dagegen wohl eher nicht! Was für ihn dann letztlich zu einem Problem wurde“, erinnert sich Theo Reiners, der solche Situationen kennt und auflösen kann.

Er schaut aber lieber gern nach vorn: „Hier weiter zu arbeiten, ist mein Ziel und liebend gern auch meine Zukunft!“