Zuverlässiges Original – MdM Jürgen Richard Köninger.  Geehrt von der Lahrer Disponentin Sonja Maier.

Auf alle Fälle Köninger

Ein Mann der alten Schule

Jürgen Richard Köninger ist Schwabe durch und durch. Bei „adhoc“ gilt er inzwischen sogar als Urgestein, denn Lohn und Brot verdient sich der 61-Jährige hier bereits seit August 2013.   Und echte, sparsame Schwaben wie er bringen es finanzbewusst gern auf den Punkt: „adhoc“ war für mich damals und ist es heute noch, die bestzahlende Firma!“ betont der ehemalige Schweißer. Firmen hat er übrigens viele kennen gelernt im Lauf seines Lebens; bei den meisten war er lange Jahre im Dienst. Zu verdanken hat er das seiner immer und sogar penibel gepflegten Berufseinstellung: „Na ja Pünktlichkeit, gell“, lässt Jürgen Köninger wissen: „Ich bin immer früher da – man muss doch gemütlich anfangen. Und gern gehe ich auch später!“  So gut diese Arbeitsauffassung des schwäbischen Originals heute auch ankommt, genützt hat sie ihm bei der Berufswahl nach der Schule kaum: „18 Jahre alt war ich und wollte Koch werden, dann zur See fahren. `Ne Stelle als Seemann hab´ ich aber leider nicht bekommen“, erinnert sich Jürgen Köninger, durchaus mit Wehmut. Stattdessen wird er Industriemechaniker, lernt Schweißen und macht später sogar den Staplerschein.  Rund 10 Jahre arbeitet er im Stahlbau: „Dann hab´ ich der Liebe wegen gekündigt und bin nach Lahr gezogen.“ Sein Neustart ins Leben zu zweit allerdings verläuft, aus schwäbisch-finanzsensibler Sicht, eher katastrophal: „In Lahr habe ich dann bei zwei Firmen angeheuert, die beide jeweils innerhalb von vier Wochen bankrott waren!“

Traumland Afrika

Doch Jürgen Köninger beißt sich durch. Nach einigen Jobs hier und da findet er zu adhoc; erwirbt sich hier im Lauf der Zeit praktisch das Gütesiegel „Auf alle Fälle Köninger“:  „Ich kann allerdings auch schlecht Nein sagen“, wirft der agile 61-Jährige ein, der jetzt im Vorruhestand adhoc-Mitarbeiter zur Arbeit fährt. Manchmal lässt er auf seinen Wegen den Gedanken freien Lauf: „Ich möchte auf jeden Fall noch zwei bis drei Mal nach Kenia, in Afrika!“ Was er hier so sehr schätzt, widerspricht prinzipiell seiner beruflichen Einstellung. Aber; in breitestem Schwäbisch macht er klar, warum Afrika sein Traumland ist. Löwen, Tiger oder Elefanten spielen dabei kaum eine Rolle: „Ah jo, eher ischt des die unglaubliche Gemütlichkeit dort. Komm´ ich heut´ net, komm´ ich vielleicht morgen?“ Diese afrikanische Lebensart sei für ihn wahre Entspannung vom üblichen Alltag, sagt Schwabe Jürgen Köninger. Und hat deshalb gleich mal das Wort „Afrika“ in seine E-Mail-Adresse eingefügt. Für alle Fälle!