Er denkt voraus – Mitarbeiter des Monats Ralf Kneip aus Moers (Mitte). Beglückwünscht vom Duisburger Disponenten-Team Sabrina Cuccu und Robert Stiller.

Ein Vorausdenker

Ralf Kneip – seine Stärke ist die Erfahrung

Wenn einer etwas über Gabelstapler weiß, dann er – Ralf Kneip. Seit über 40 Jahren ist der in Ehren ergraute Mann aus Moers Logistiker mit Leib und Seele.  „Mein großer Vorteil ist die Fachkompetenz“, betont der 59-Jährige. „Allein die DEKRA-Ausbildung für meinen Staplerschein hat damals ganze 6 Monate gedauert. Und es wurde uns noch jede Schraube einzeln erklärt“, erinnert er sich. Etwas anderes als Logistiker zu sein, könne er sich nicht vorstellen; es sei sogar sein Traumberuf, sagt Ralf Kneip. Bereits seit vier Jahren  ist der agile und lebenserfahrene Mann in Diensten von adhoc. „Eine lange Zeit, aber ich fühl´ mich hier echt geborgen! Ich kenne andere Firmen, wo das nicht so war. Da hieß es bei manchen Fragen oft: `Lös dein Problem oder geh´. Hier dagegen wird einem geholfen.“ Doch dass er jetzt sogar Mitarbeiter des Monats ist, hat ihn dennoch überrascht: „Damit hätte ich niemals gerechnet!“ Wobei die Fakten allerdings klar für ihn sprechen, wenn man „den ganzen Mann sieht“. Allein seine Lebenseinstellung belegt, aus welchem Holz Ralf Kneip geschnitzt ist: „Na ja, ich sehe das so: für mein Geld wird natürlich eine Leistung erwartet – und die bringe ich zur Genüge. Jede Menge Überstunden und nie fehlen ist schon was!“ Dazu kommt, dass Ralf Kneip im Job als „Vorausdenker“ gilt: „Nur ein Beispiel: Prüfe ich heute bei meinem Stapler nicht den technischen Zustand, steht er morgen eventuell still. Das kostet die Firma unnötig Geld und muss nicht sein!“

Samba im Blut

Gleiches gelte für die Ladungssicherung oder das Kommissionieren. „Das Material gehört nun mal gerade auf die Palette geschichtet. Dann fällt auch nichts runter und geht kaputt.“ Sein hohes Denkniveau hängt irgendwie auch mit seiner Freizeit zusammen. Ralf Kneip ist nämlich begeisterter Tänzer. Nicht irgendwas, sondern Standard-Latein! Er kennt sich aus im komplizierten Ablauf von Rumba und Paso Doble, wo jeder nicht bedachte Schritt im Turnier sofort zur Ergebniskatastrophe führt: „Es kommt dabei immer auf den Partner an“, weiß Ralf Kneip, der schon einige Wertungsrichter begeistern konnte: „Ich war sogar mal Turnier-Dritter mit meiner Ex-Frau!“ Auch wenn und vielleicht gerade deshalb, weil Ralf Kneip heute bereits Großvater ist, möchte er in Zukunft weiter fit bleiben, weiter tanzen und – weiter reisen: „Also in Europa war ich fast überall. Ein Traumziel habe ich aber immer noch – Neuseeland.“ Die rund 20.000 Kilometer dorthin bedürfen natürlich einiger Vorausplanung. Staplerfahrer Ralf Kneip wird dazu noch so manche Palette von A nach B steuern müssen. Er wird es, wie den Samba, sicher sehr gut machen. Allerdings nicht mehr im Dienst von adhoc. Ralf Kneip ist zum ersten Dezember 2017 vom Kundenbetrieb übernommen worden. Unseren herzlichsten Glückwunsch dazu!