Mitarbeiter des Monats

September 2015 – Thorsten Hügen

 Gratulation am Arbeitsplatz für Kommissionierer – Thorsten Hügen
adhoc-GF Philipp Jung über „seinen Mann des Septembers“: „Der hat´s richtig drauf“.

Die Welt des Thorsten Hügen

inter ihm jaulen die Gabelstapler durch die Riesen-Lagerhalle, vor ihm türmen sich Berge von Kartons. „Arbeit ohne Ende“, sagt Thorsten Hügen. Der 36-Jähige Kommissionierer holt einen Moment lang Luft, bekommt große Augen. Dass tatsächlich jemand mit Blumen und einem Präsent zu ihm kommt und ausgerechnet ihm zum „Mitarbeiter des Monats“ gratuliert, kann er noch nicht glauben: „Ich war da echt überrascht, als man mich anrief“, erinnert sich der Düsseldorfer.  Doch es stimmt – denn Fakten wie beste Qualität und Topeinstellung zum Job sind für ihn selbstverständlich:  „Der Arbeitgeber muss zufrieden sein!“ Dazu gehört für ihn auch das Aufstehen um halb vier, damit er um sechs Uhr in Neuss bei der Arbeit ist! Eigentlich wollte er Bäcker werden, doch wegen einer Mehl-Allergie muss Hügen seinerzeit die Berufskleidung wechseln. „Ich habe dann meinen „grünen Daumen“ entdeckt“, weiß der ehemalige Landschaftsgärtner noch. Erst pflegt er Rosen für einen Euro, dann mit Festvertrag. „Nach zwei Jahren war leider Schluss bei der Ordensgemeinschaft, der Vertrag lief aus!“ Er findet nichts Ähnliches mehr, schaut sich weiter um, besucht eine ARGE-Veranstaltung und trifft im November 2014 auf „adhoc“: „Das war gut, super! Ich bin voll zufrieden. Die sind nicht wie andere Zeitarbeitsfirmen – die immer sagen, wir rufen Sie an und es kommt nix!“

Zukunft Logistik

Die Stelle bei einem großen adhoc-Kunden in Neuss ist wie geschaffen für ihn: „Keine wechselnden Einsatzorte, ich kann mich voll auf meine Arbeit konzentrieren, tolle Kollegen. Klasse!“
Thorsten Hügen ist 36, Vater von fünf Kindern und voll im logistischen Berufsleben. Dennoch würde er, bei entsprechenden Möglichkeiten, einen Neustart wagen: „Eine Ausbildung im Bereich Lager/Logistik, trotz meines Alters, könnte ich mir durchaus vorstellen!“  Seinen Staplerschein hat er schon längst. Und sicher auch den Biss, seine beruflichen Vorstellungen umzusetzen. Er bewirbt sich auf eine Kunden-interne Ausschreibung hinsichtlich Festvertrag – erfolglos. „Sicher, ich war etwas geknickt, aber das Leben geht weiter“, sagt Thorsten Hügen. Und so hofft er auf eine baldige betriebliche Unterweisung, um auch Stapler fahren zu dürfen. Die nächste Stufe zwischen Karton und Hochregal.