Mitarbeiter des Monats

September 2016 – Dirk Krüger

Kämpft für seine Ziele – Dirk Krüger

Freut sich mit MdM Dirk Krüger(re) – adhoc-Disponent Alesandro Kranhold (Wuppertal)

Lösungen gibt´s immer

Mit Leib und Seele Logistiker

Charmant, ehrlich, stressresistent. Der Wuppertaler Dirk Krüger hat viele positive Eigenschaften – und ein langes Berufsleben hinter sich. Mit Höhen und Tiefen, versteht sich. Nur eines steht für ihn fest: „Unter Voll-Last laufe ich am Besten!“ zieht der 51-Jährige Bilanz. Eine Stellenanzeige in der Tageszeitung bringt Dirk Krüger vor rund eineinhalb Jahren zu adhoc. Ausgestattet mit zwei Berufen und ebenso vielen erwachsenen Töchtern gibt er täglich alles – im Job und privat. Er, der sich selbst „für nichts Besonderes“ hält, hat eine abgeschlossene Ausbildung als Werkzeugmacher, kommt durch Zufall zur Logistik – seiner späteren Leidenschaft! „Ja, ich hab´ in der Firma mal ´ne Urlaubsvertretung gemacht und bin die Karriereleiter da durchaus ein paar Stufen hochgeklettert.“ 17 Jahre schickt er bei Thyssen-Krupp diverse Waren in kürzester Zeit zum günstigsten Preis überall hin: „Genau das ist Logistik, echt hohe Herausforderungen – aber Lösungen gibt es immer!“, meint ein lächelnder Dirk Krüger. Doch er lacht nicht, als er seinerzeit aus betrieblichen Gründen nach Bochum versetzt wird und kurz darauf seinen Job verliert: „Da herrschten eben gewisse Strukturen“, erinnert sich der 51-Jährige, „es wurde dann ausgesiebt und abgefunden.“ Auf seine zahlreichen Bewerbungen bekommt er sinngemäß immer nur eine Antwort: „Du bist zu alt! Und wenn du das ständig hörst, wirst du irgendwann bewerbungsfaul“, gibt er zu. Seine „Lösung“ heißt seitdem „adhoc“, wo er in einem Kundenbetrieb Paletten produziert: „Womit wir wieder bei der Logistik sind“, schließt Dirk Krüger den Kreis.

Amis wollen keine Rinde

„Hier gefällt es mir sehr, gelte überhaupt nicht als „Leiharbeiter“, das Betriebsklima ist gut. Ein interessanter Job, das ist wichtig. Furchtbar für mich wäre, meine Zeit für Geld abzusitzen!“ Genau so wird man zum Mitarbeiter des Monats. Und hier beim Kunden kann er seine Berufserfahrung samt Staplerschein mit einbringen: „Die Amis zum Beispiel wollen keine Rinde am Palettenholz, das geht gar nicht.“ Dirk Krüger denkt gern weiter, wie er sagt. Und bringt ebenso gern seine Stärke mit ins Spiel: „Wenn ein Problem auftaucht, versuche ich es zu lösen, verbeiße mich direkt darin. Manchmal zu lange, aber das erkenne ich dann auch rechtzeitig.“ Er mag keine Oberflächlichkeiten; richtet den Blick deshalb schon auf die kommenden Jahre: „Ein Festvertrag wäre beruflich natürlich absolut erstrebenswert. Denn zu alt bin ich nicht.“ Nur einen Wunsch hat er, einen riesengroßen sogar: „Ich wäre in fünf Jahren gerne noch so gesund wie heute!“ Auch dafür wird er sicher eine Lösung finden.