FÜR BEWERBER

Übernahmen in feste Arbeitsverhältnisse

Viele Mitarbeiter von uns haben sich in der Vergangenheit über die Übernahme in ein festes Arbeitsverhältnis beim Kunden selbst freuen können. Seit der adhoc-Firmengründung sind es über 250 Menschen. Lesen Sie dazu hier einige Geschichten, wie gut das „Sprungbrett” Personaldienstleistung funktionieren kann. Wenn es eben „passt”.

“Wenn einer flexibel ist, dann Uwe Berning. Dreher hat er bei Hoesch gelernt, der 56-Jährige, war danach 28 Jahre lang im selben Hagener Kaltwalzwerk beschäftigt! Guter Lohn, alles in Butter. „Hmm, bis sie fast 260 Mann entlassen haben und ich dabei war”, erinnert er sich an bittere Zeiten ohne Aussichten. Die Wege des konventionellen Drehers führen ihn zunächst in eine Transfergesellschaft, danach in verschiedene „Verleihfirmen”, wie er es nennt. Und, wie war´s? Bernings kräftige Stimme nennt die Dinge gern beim Namen: „Ach, alles Scheiße. Für 7.50 Euro die Stunde bin ich jeden Tag bis nach Köln gefahren, Heizkessel reinigen!” Für ihn, der sich im Lauf der Zeit sogar Fliesenlegen, Verputzen und Mauern selbst beigebracht hat, sind Kölner Heizkessel nicht gerade erstrebenswert.

Im April 2011 hat er Glück und findet „einen Job vor der Tür”, freut er sich noch heute über seine Chance bei „adhoc Personaldienstleistungen”. Er, dem der Ruf von Pünktlichkeit und Fleiß quasi voraus eilt, steht nun in einer großen Schwerter Firma zwischen Rund- und Flachdraht seinen Mann. „Und am Packtisch für den Export bin ich auch noch”, wirft er ein. Viele Gleichaltrige seien in dem Betrieb, der nun wohl auch seine Qualitäten erkannt habe. Mit Wirkung von Juni 2012 an erhält Uwe Berning vom Unternehmen einen Vertrag als festangestellter Mitarbeiter. „Mehr Kohle und ein Job praktisch vor der Haustür – was will man mehr?”, macht er klar. Und klar ist auch, dass Berning diesmal sogar Plan B hat. „Sollte es wider Erwarten da nix werden, komme ich zu adhoc zurück”, weiß er. Was macht ihn da so sicher? „Na, meine Kenntnisse”, schmunzelt Berning.”

Mitarbeiter Uwe Berning übernommen zum 1. Juni 2012

“So sieht sich Paulo Machado. An Selbstbewusstsein mangelt es ihm nicht. Warum auch? Paulo Machado, ab Dezember 2012 fester Mitarbeiter des Kundenbetriebes, in den er überlassen war, glänzte schon „zu adhoc-Zeiten“ mit Qualitäten. „Über solche Anerkennungen freut man sich natürlich – und ist stolz wie Oskar“, erinnert sich Machado gern. Der adhoc-Mitarbeiter des Monats Oktober hat sich nach eigener Einschätzung „immer dahinter geklemmt“, um voran zu kommen. „Kollegial sein und Respekt beweisen war und ist mir immer wichtig“, so der 39-jährige Kommissionierer. Attribute, die jedoch für beide Seiten gelten sollten. Machado als gelernter Heizungsbauer kennt so manche Schattenseite. „Natürlich war ich auch mal woanders tätig – sicher weniger erfolgreich, aus mehreren Gründen“, weiß er noch gut. „Wenn du Heizungsbauer bist, schicken sie dich oft auch abends oder am Wochenende noch raus zu irgendeiner Baustelle. Auf Dauer leidet dein Familienleben enorm. Bei einer anderen Firma zum Beispiel ist man mit mir, ich sag´ mal, nicht vernünftig umgegangen. Also haben wir uns, na ja, mehr oder weniger gegenseitig gekündigt“, schmunzelt Machado.

Bei adhoc dagegen hat er sich in den nur zwei Jahren seiner Firmenzugehörigkeit schnell hocharbeiten können. „Hier ist es familiär, es wird einem zugehört – auch bei Problemen“, beschreibt er seine Zeit im Unternehmen. Mit der Übernahme jetzt hat Paulo Machado wiederholt sein permanentes Ziel erreicht: „Dass es einem besser geht. Das ist das, was man sich immer wünscht.”

Mitarbeiter Paulo Machado übernommen zum 1. Dezember 2012

“So und durchaus poetisch begründet Allessandro Varveri seine eigene Übernahme durch einen Kundenbetrieb. Seit Mai 2011 ist der 25-Jährige als Schlosser im Unternehmen adhoc beschäftigt gewesen und an besagten Kundenbetrieb in Hagen überlassen. „Da herrscht ein Superbetriebsklima”, schwärmt der junge Mann von seinem Arbeitsplatz. In einer Firma, die nicht jeden nimmt, wie er es ausdrückt! „Ich war in der Metallfertigung, Rahmen für Messer von Schneidmaschinen und so.

Da habe ich wohl auch optisch so gute Arbeit geleistet, dass bei der Suche nach einem guten Schlosser zur Festanstellung die Wahl dann auf mich fiel. „Das Auge isst eben mit”, freut er sich. Andere, die vor ihm kamen, seien nicht mehr da. Er dagegen schon, resümiert ein stolzer Allessandro Varveri, der sich selbst als sehr lern- und wissbegierig einschätzt. „Ich kann auch Zeichnungen lesen!” Unabhängig davon hat er seinerzeit eine Ausbildung zum Schlosser in Hattingen abbrechen müssen. „Aus verschiedenen Gründen. Und ich musste mehr Geld verdienen, sonst hätte ich meine Wohnung nicht bezahlen können”, erinnert er sich. So sei er zur Zeitarbeit gekommen. Die hat er Ende Mai verlassen, mit einer guten Zukunft im Blick.”

Mitarbeiter Allessandro Varveri übernommen zum 1. Juni 2012